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| Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn gerichteter Verein zum Zwecke der Förderung und Erhaltung des Amateurfunks. Er erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet der Republik Österreich. Der ÖVSV ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), Region 1.Gegründet 1926, ist der Verein heute basierend auf dem in Österreich weit verbreiteten föderalistischen Prinzip in einen Dachverband (DV) und zehn Landesverbände (LV) gegliedert. |
Ortsstelle Feldbach, ADL 610
Gegründet 1967
Ortsstellenleiter: 1976-1977 Helmut Kern, OE6 KUG 1977-1980 Rupert Fösterl, OE6 FRG 1980-1981 Ing. Helmut Anrath, OE6AHG 1981-2007 Dr. Diethard Sorger, OE6 SIG
Für die Gründung der Ortsstelle Feldbach im angeführten Jahr 1967 gehen die Vorarbeiten schon auf das Jahr 1966 zurück. Soweit aus den Protokollen ersichtlich ist, waren die ersten lizensierten Vollmitglieder neben Ing. Hans Anrath OE6AHG, die OM´s Hans Hein OE6 HJG, Wilhelm Hartinger OE6 AG, und Alexander Werschitz OE6 TZ. Kurze Zeit später traten auch Engelbert Kohl OE6 EKG, und Rupert Fösterl OE6 FRG der Ortstelle bei. Im Jahre 1969 zählte die Ortsstelle 9 Vollmitglieder. Treffpunkt zu den Clubabenden war das damalige Gasthaus Hirzy am Hauptplatz in Feldbach. Bereits 1970 berichtet der damalige Ortsstellenleiter, dass die Anzahl der Mitglieder unverändert geblieben ist und gemeinsame Aktionen, wie dies in früheren Jahren möglich war, leider nicht mehr zu Stande gekommen sind. 1978 zählten zur Ortsstelle Feldbach bereits 15 Funkamateure bzw. Interessenten, sodass ein Morsekurs abgehalten werden konnte. Als neue Mitglieder sind zu diesem Zeitpunkt bereits die OM´s Josef Ecker OE6 JCG, Josef Zehenthofer OE6 EOG, Johann Fink OE6FIG, Josef Macht OE6 MJG und Dr. Diethard Sorger OE6 SIG, genannt.
Zu berichten ist auch, dass gegen Ende der siebziger Jahre in Feldbach auch ein privater Amateurfunkclub Süd - Ost - Feldbach gegründet wurde. Der Club hatte ca. 20 Mitglieder, von denen einige beim ÖVSV gemeldet waren ,andere sonstige Funkamateure waren. Der Club betrieb auf guter Lage nahe Feldbach eine Funkhütte mit einem Antennenmasten für 2m und 70 cm. Auf Grund eines Gewittersturms wurden der Antennenmast sowie die Funkhütte so stark beschädigt, dass eine Reparatur der Anlage aus finanziellen Gründen nicht mehr möglich war. Der Club wurde daher im Mai 1983 aufgelöst.
War in den achtziger Jahren die Motivation der Clubmitglieder noch zufriedenstellend, so ist in den neunziger Jahren und danach das Interesse am Amateurfunk deutlich zurückgegangen. Gut in Erinnerung geblieben sind jedoch die ortseigenen field-days am Steinberg bei Feldbach in den 80-ger Jahren zum Zeitpunkt des Sonnenfleckenmaximums, ebenso privat veranstaltete field-days von OE6 KYG. Bis zum heutigen Tag sind etliche Funkamateure vom ÖVSV ausgetreten bzw. haben den Funkbetrieb zur Gänze eingestellt. Rudi Gödel OE6GXG ist zwischenzeitlich nach kurzer Krankheit vorzeitig verstorben. Zum heutigen Zeitpunkt beträgt die Anzahl der ÖVSV-Clubmitglieder der Ortsstelle Feldbach ADL 610 nur mehr 11. Neu ist auch eine Internet home-page unter der Adresse www.1linksite.com/oevsv/feldbach.htm , die von Josef Franz Ecker OE6 JCG, betreut wird.
Nach 16 arbeitsreichen Jahren (auch als Kontollfunktionär im Dachverband) hat Dieter, OE6SIG, seine Funktion als Ortsstellenleiter zurückgelegt. Auf diesem Wegen möchten ihm alle Mitglieder des ADL610 ihren aufrichtigen Dank für die geleisteten Aktionen aussprechen. Vom zukünftigen Obmann Guntram, OE6NZG, wünschen wir uns, dass er uns ebenso lange erhalten bleibt und sichern wir ihm jede nur mögliche Unterstützung zu.
Die Clubabende finden regelmäßig monatlich statt (siehe "Termine"). Gäste sind immer herzlich willkommen. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass das nächste Sonnenfleckenmaximum wieder verstärkte Funktätigkeit mit sich bringen wird.
Täglich ab 20 Uhr Lokalzeit wird von einigen OM's in FM simplex die Ortsfrequenz 145,400 Mhz auf dem 2-Meter-Band benutzt.
Bilder einiger unserer Mitglieder von damals und heute |
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Funkamateur werden - Was ist ein Funkamateur?Ein Funkamateur ist ein Mensch, welcher sich mit dem Medium Funk aus persönlichem Interesse für die Funktechnik, aus Interesse an Experimenten und aus Freude an der Möglichkeit weltweiter Kommunikation mit Gleichgesinnten beschäftigen, ohne dabei kommerzielle Interessen zu verfolgen . Amateurfunk bietet als faszinierende und sehr sinnvolle Freizeitbeschäftigung die Möglichkeit , sich selbst auf vielen Gebieten weiterzubilden. Vor vielen Jahrzehnten, als die Funktechnik und die weltweite Kommunikation noch in den Kinderschuhen steckte, gab es neben den "Profis" bereits eine Reihe Interessierter, die schon damals vom, zu dieser Zeit neuen Medium Funk und seinen Möglichkeiten fasziniert waren. Sie experimentierten nahezu gleichrangig mit verblüffenden Erfolgen neben den beruflich mit Funk befassten Wissenschaftlern und Technikern.Beim Amateurfunk heutzutage geht es aber nicht darum eine Telekommunikationseinrichtung wie z.B. das Telefon zu ersetzen. Der Amateurfunk ist eine Klasse für sich, und ist mit Internet und Handy in der Sinnhaftigkeit kaum zu vergleichen. Als das Automobil erfunden wurde, wurde das Pferd auch nicht abgeschafft, sondern es wurde spezialisiert. Aber mit einem Pferd können Sie sich überall dort bewegen, wo Sie mit Ihrem Super Sportwagen nicht mehr hin kommen. Übersetzt auf den Amateurfunk bedeutet es, Sie können die Vorzüge eines lange erforschten und bestens bewährten Mediums nutzen, und es liegt an Ihnen, mit Ihrem Wissen und der Technik einen Sportwagen mit Pferdeeigenschaften zu entwickeln. Vorallem aber geht es um eines - Die Faszination am Amateurfunk ! Ausbildung - Wie werde ich Funkamateur?Hat es Sie auch erwischt - Das Amateurfunk-Fieber Wir zeigen Ihnen wie einfach es ist, in nur kurzer Zeit zur staatlichen Amateurfunkprüfung zu gelangen, und eine Amateurfunklizenz zu erwerben. Kurse bieten die Landesverbände des Österreichischen Versuchsenderverbands , einzelne Funkgruppen, und gelegentlich Volkshochschulen an. Die Unterlagen für das Selbststudium erhalten Sie ebenfalls beim ÖVSV. (In Kürze stehen die Unterlagen auch online zum Download zur Verfügung) Natürlich eignen sich zur Ausbildung auch Lernunterlagen anderer Amateurfunkverbände und es gibt vor allem im technischen Bereich eine Unzahl von Lehrbüchern. Sie sollten bei der Auswahl der Ausbildungsunterlagen jedoch immer ein wenig daran denken, daß das wichtigste Ihre Ausbildung zum Funkamateur ist. Um die notwendige Amateurfunkprüfung werden Sie allerdings nicht herumkommen, und daher sollten die betrieblichen und rechtlichen Ausbildungsunterlagen auf das österreichische Amateurfunkgesetz und die sonstigen einschlägigen Bestimmungen zugeschnitten sein. Ihre ChancenDie Amateurfunkprüfung wird von Gärtnern, Ärzten, Verkäufern, Juristen, Technikern usw. , also Menschen, denen man nicht sofort umfangreiches Wissen und Können in der Funktechnik zumutet abgelegt. Das Alter ist auch kein Hinderungsgrund. Freilich merkt sich ein junges Hirn noch manches schneller und leichter, aber wir haben Interessenten zwischen 10 und 80 Jahren mit Erfolg ausgebildet.
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